Mitarbeitermotivation -Wie motiviere ich meine Mitarbeiter?

Ist ein Projekt gelungen, ist ein Auftrag super abgewickelt – dann war es das Team, die Leistung der Mitarbeiter. Liegt die Arbeit noch vor einem – ist es die Führungskraft, die das Gelingen oder das Scheitern beeinflusst.

Dafür gibt es eine ganz banale Erklärung: Ein Team funktioniert eben immer nur so gut, wie der, der es führt. Und jeder Einzelne darin ist auch nur so stark motiviert, wie seine Führungskraft dies zulässt.

Denn genau darum geht es: Wer motivierte Mitarbeiter haben will, muss zulassen. Er muss es zulassen, dass die Motivation von Mitarbeitern von innen heraus entsteht – und deshalb muss eine Führungskraft Bedingungen schaffen, unter denen Motivation sich bilden kann.

Damit hat man übrigens gleich noch eine andere Aufgabe gelöst: Mitarbeiter motivieren ohne Geld. Warum das so wichtig ist, erklärt der kleine, aber feine Unterschied der Team Motivation.

Die intrinsische und extrinsische Mitarbeitermotivation

Die Psychologie unterscheidet zwischen zwei unterschiedlichen Methoden für die Mitarbeitermotivation: der intrinsischen und der extrinsischen.

Die intrinsische Motivation entsteht daraus, dass man etwas Bestimmtes erlebt, wenn man sich so oder so verhält. Beispiel:

Man trainiert für einen Marathon, um dieses unsagbar positive Gefühl zu erleben, das sich beim Zieleinlauf nach mehr als 42 km bekanntermaßen einstellt. Man will das unbedingt – trainiert wird nicht, weil der Arzt zu einem sagt, Joggen ist gesund. Es wird sich ein besonders gutes Gefühl versprochen, wenn man ein bestimmtes Verhalten an den Tag legt.

Die extrinsische Motivation hingegen, ist eine Motivation der Mitarbeiter, die von außen angeregt wird. Das ist die berühmte Karotte, die Führungskräfte ihren Mitarbeitern vor die Nase halten können.

Dabei sollte man sich allerdings tatsächlich die Frage stellen, ob das Unternehmen mit Eseln arbeiten möchte… Die extrinsische Motivation entsteht also, weil man seine äußere Situation verändern möchte. Ich jogge, damit ich nicht mehr so kurzatmig die Treppe hinauf japse.

Diese beiden grundsätzlichen Arten der Mitarbeitermotivation Methoden können noch ein weiteres Mal unterschieden werden. Mitarbeiter sind motiviert, weil sie den Wunsch haben, etwas Neues zu erreichen.

Oder Mitarbeiter sind motiviert, weil sie den Wunsch haben, etwas Altem zu entfliehen.

Woran es nichts zu rütteln gibt:

Die Mitarbeiter, bei denen die Motivation intrinsisch ist, sind erfolgreicher, sie haben die bessere Stimmung, im Team motivieren sie andere mit und ihre Leistung ist nachhaltiger, sie spielen ihre Stärken besser aus, sie fühlen sich besser, sie sind erfolgreich und sorgen so für bessere Ergebnisse des Teams – und damit auch für bessere Ergebnisse ihrer Führungskraft.

Wie man seiner eigenen Fähigkeit für die Mitarbeitermotivation mehr Wirkungskraft verleiht, lässt sich in einem Seminar erfahren und auch trainieren.

CIT Leadership steht für sofort anwendbares praktisches Wissen und taugliche Führungsinstrumente.

Wie motiviere ich meine Mitarbeiter

Warum Sie Ihre Mitarbeiter in Sachen Motivation im Auge haben sollten

Unsere Arbeitswelt ist heute geprägt von einer enormen Komplexität. Dienst nach Vorschrift reicht längst nicht mehr aus.

Teams und jeder einzelne Mitarbeiter müssen mittlerweile Ziele erreichen, mit Kritik umgehen können, kreative Leistung erbringen, gute Ergebnisse liefern, eigenständig denken, die Bereitschaft haben zu lernen, Ideen liefern und die eigene Performance stets zu steigern in der Lage sein.

All diese Features jeden Tag mit in den Job zu bringen, muss den Mitarbeitern selbst am Herzen liegen. Wer als Führungskraft hierfür immer anschieben muss oder zur Mitarbeitermotivation äußere Anreize wie Boni etc. bemühen muss um zu motivieren, brennt selbst irgendwann aus.

Abgesehen davon: So ganz redlich ist das auch nicht. Schließlich ist der Motivation der Mitarbeiter nichts abträglicher, als wenn diese sich untereinander vergleichen und sich jeder irgendwann zu kurz gekommen oder ungerecht behandelt fühlt.

Wichtig ist also: Verlieren Sie nicht aus den Augen, ob der Antrieb Ihrer Mitarbeiter aus ihnen selbst herauskommt.

Mitarbeiter motivieren: Beispiele

Tipps, damit Sie Ihr Personal motivieren:

Wertschätzung:

Mitarbeitermotivation steigern kann man ganz einfach dadurch, dass Sie Ihren Mitarbeitern zeigen, welch große Bedeutung deren Beitrag für das Große und Ganze hat.

Jeder von uns will sich bedeutend fühlen – und das erfährt man nicht nur über das Gehalt.

Dankbarkeit:  

Wer sich ins Zeug legt und kein Dankeschön erhält, ist schnell verbittert. Motivation & Mitarbeiter sind deshalb eng verbunden mit einem regelmäßigen Dankeschön.

Übrigens: So bleiben einem die „guten Seelen“, die Mitarbeiter ja manchmal sind, auch im Unternehmen erhalten. Ein „Danke“ wirkt hier Wunder.

Gemeinsame Ziele:

Motivieren von Mitarbeitern fällt dann leicht, wenn man gemeinsame Ziele ansteuert. Am besten ist es, wenn man die Vorstellungen und Ziele eines  jeden Mitarbeiters kennt, unter einen Hut zu bringen versucht und auf den Mitarbeiter eingeht.

Spaß muss sein:

Sie motivieren Mitarbeiter, wenn Sie selbst Ideen haben  – und keine Spaßbremse sind. Es ist wichtig, eine entspannte und angenehme Atmosphäre zu schaffen. Humor ist hier sehr hilfreich.

Lachen verbindet die Menschen und zeigt: Am Arbeitsplatz lässt es sich auch gut leben.

Fehler machen ist erlaubt:

Wer seine Grenzen verschieben will, muss auch mal Neues ausprobieren. Da kann es passieren, dass man Fehler macht. Die sind natürlich ärgerlich –aber sie sollten kein Grund dafür sein, dem Mitarbeiter schlechte Gefühle zu machen.

Viel wichtiger: Jedem die Chance zu geben, aus einem Fehler zu lernen. Dann stellt sich auch der Erfolg ein.

Öfter mal eine Überraschung:

Der Mitarbeiter, der ohnehin schon Außergewöhnliches leistet, weiß das ja im Grunde, dass er das tut. Zu Recht erwartet er Anerkennung und Lob. Wie also Mitarbeiter anspornen, die solche Qualitäten haben?

Auch das geht! Durch die Kreativität beim Führen. Man muss sich eben einfach hin und und wieder etwas einfallen lassen als Führungskraft.

Zum Beispiel völlig unerwartet einem Leistungsträger einen Tag frei geben. Was für eine Aussicht! Das hätte auch der nicht gedacht…

Zu guter Letzt: Selbstmotivierte Chefs färben auch auf Mitarbeiter ab

Um sich selbst am Laufen zu halten und seine Potenziale abrufen zu können, taugt auch keine Karotte vor der eigenen Nase. Man spornt seine Leute und auch sich selbst nicht effektiv über Belohnungen an.

Am besten sollte man seine Wenn-Dann-Maschine im Kopf abstellen, die viel zu oft läuft: Wenn ich die nächste Karrierestufe erreicht habe, dann… Wenn ich endlich diese eine Gehaltsmarke geknackt habe, dann… Wenn ich an dieses Projekt ran darf, dann…

Seien Sie Ihr eigenes Motivation-Team und achten Sie darauf, dass Sie genug Autonomie haben und dass Ihre Arbeit für Sie ganz persönlich Sinn stiftend ist.

Ach ja: Bringen Sie es als Führungskraft zur Meisterschaft. Auch das motiviert über das gewohnte Maß hinaus.

Am besten mit einem Führungskräftetraining. Nehmen Sie sich die Zeit hierfür. Die Möglichkeit zum Training gibt es in vielfältiger Weise bei der CIT Leadership Akademie.




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